hier ein paar Bilder von Peters OM 636. Im Januar haben wir den Block vom Motoren Instandsetzer abgeholt. Der Block , alle Zylinder, die Kurbelwelle und der Kopf wurden geschliffen. Der Motor lief vor dem zerlegen sehr gut, obwohl er über 10 Jahre stand. Deshalb wurde lange überlegt, ob er gerichtet werden muss. Er sprang gut an, lief rund, qualmte wenig und hatte einen „guten Sound“.
Aber Peter zerlegte ihn, was im Nachhinein richtig war. Ein Kolben war ziemlich schlecht (Bild P1330141) und fast alle Kolbenringe und Ölabstreifringe waren gebrochen. In ein Kurbelwellenlager war durch die lange Standzeit Wasser eingedrungen und bildete eine Rostvertiefung auf der Kurbelwelle. Dies konnte aber durch schleifen der Welle gerichtet werden.
Trotzdem erstaunlich, wie gut der Motor in diesem Zustand lief. Die Stirnräder für den Antrieb Nockenwelle / Einspritzpumpe waren auch verschlissen. Da muss mal etwas zwischen die Zähne gekommen sein. Da mussten von einem „alten Motor“, der Jahre lang in einem Stall lag, die Zahnräder ausgebaut werden. Diese waren durch das Öl sehr gut konserviert und in tadellosem Zustand. Auch dieser Mangel war beim Testlauf des Motors nicht erkennbar. Der lief trotz der vielen Mängel gut. Spricht für die Konstruktion des OM 636. Zäh und langlebig.

Liste der Mängel, die erst nach zerlegen des Motors bemerkt wurden:

- 1 Kolben mit großer „Schramme“
- An allen Kolben waren Kolbenringe und Ölabstreifringe gebrochen
- 1 Kurbelwellenlager mit Wasserschaden (Standschaden), Rostnarbe im Lagerbereich der
Kurbelwelle
- Verzahnung Steuerräder beschädigt
- Stege zwischen Ventilen im Zylinderkopf gerissen

Klicken Sie auf die Bilder, um sie in Originalgröße zu sehen.

Zurück zu Peters Restauration


Klicken Sie auf die Bilder, um sie in Originalgröße zu sehen.

Zurück zu Peters Restauration



DiaShow --- Copyright © AquaSoftware